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Spiel ohne Grenzen
"Militärische Macht und wirtschaftliche Interessen!"
Mittwoch, 24. Juni 2009
19:30 Stadtbücherei Hamm, Ostenallee1, 59063 Hamm
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Buchvorstellung:
Prof. Dr. Arno Klönne

* Arno Klönne, Dr. phil., *1931. Professor für Soziologie
und Politikwissenschaft an der Universität Paderborn. Zahlreiche
Buchveröffentlichungen und Publikationen. Zuletzt erschien von beiden Autoren:
"Agenda Bertelsmann - ein Konzern stiftet Politik"
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Werner Biermann / Arno
Klönne
Ein Spiel ohne
Grenzen
Deutsche Wirtschaft und Weltpolitik
vom
Kaiserreich bis heute
Neue Kleine Bibliothek 134
Erschienen im Januar 2009
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"Spiel ohne Grenzen" - so
der Titel des neuen Buches von Werner Biermann und Arno Klönne (PapyRossa
Verlag, Köln). Behandelt wird darin das Zusammenwirken von Wirtschaftsinteressen
und Militärpolitik in Deutschland, von 1871 bis heute.
In zwei
Weltkriegen scheiterten deutsche Weltmachtambitionen. Hat die Bundesrepublik aus
dieser katastrophalen Geschichte Lehren gezogen? Was bedeutet die jetzt
regierende "Enttabuisierung des Militärischen"? Von welchen Absichten ist sie
angetrieben? Was wird da "verteidigt"?
Der deutsche Weg in die Moderne beruht auf einem Bündnis von Kapital, Militär
und Bürokratie, dessen Traum von Weltmacht durch demokratische Einflüsse nur
wenig gestört wurde. Nach der zweiten Kriegsniederlage schien dieser Traum
ausgeträumt. Doch die alten Macht- und Funktionseliten wurden im Kalten Krieg
gegen »den Osten« weiterhin benötigt und blieben in der BRD in Amt und Würden.
Als »Juniorpartner« der USA schienen sie sich schließlich weitgehend mit einem
immer stärkeren weltwirtschaftlichen Einfluss zu begnügen. Als sich mit den
Umwälzungen seit 1990 neue Chancen auftaten, nutzten sie diese entschlossen,
ohne darüber zu vergessen, dass in der Vergangenheit die Alleingänge gegen den
Rest der Welt nicht zum Ziel geführt hatten. Die Studie von Werner Biermann /
Arno Klönne arbeitet diese Geschmeidigkeit heraus, klärt über wirtschaftliche
und politische Kontinuitäten auf und zeigt, an welchen Vorbildern die neue
deutsche Weltpolitik anknüpft und worin sie sich hiervon unterscheidet.
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