Linkes   Forum Hamm

Einladung

Mittwoch, 5. Dezember 2007

um 20:00 Uhr in der Buchhandlung Akzente, Oststrasse 13, Hamm

 

„Frauen, die Berge und das Meer“

Lesung mit:

Florence Herve'

Moderation:

florence

Florence Herve ist in erster Linie als Vertreterin der Frauenbewegung bekannt geworden; aber ihre breit gefächerten Interessen auf unterschiedlichen Gebieten zeigen darüber hinaus eine vielschichtige Persönlichkeit. 

Jahrgang 1944, aufgewachsen in einem Pariser Vorort. Studium der Germanistik in Bonn, Heidelberg und Paris, Übersetzerin-Diplom und Promotion.

 Seit 1969 freiberuflich tätig, als Journalistin für deutsche und französische Zeitungen, seit 1993 auch für den Rundfunk.

Redakteurin des Kalenders (seit 1979) und der Zeitschrift WIR FRAUEN von 1982 bis 2004. 

Mitbegründerin der Demokratischen Fraueninitiative.

Lebt und arbeitet in Düsseldorf und in der Bretagne.

Unter den letzten Veröffentlichungen

Frauen und Berge ( Foto: K. Mayer, 2006) / Frauen und das Meer (Foto: K. Mayer, 2006) / Am Meer, Erzählungen und Gedichte (hrsg. F. Hervé, 2004) / Absolute Simone de Beauvoir (hg. F. Hervé, 2003) / Mit Hans Adamo, Natzweiler-Struthof, Blicke gegen das Vergessen- Regards contre l'oubli (Foto: M. Graf, zweisprachig, 2002) / Geschichte der deutsche Frauenbewegung, 7. überarbeitete Auflage 2001 / Frauengeschichten – Frauengesichter: Elsass. Baskenland. Bretagne. Schweiz (1998-2003) /  F. Hervé/R. Wurms (Hg.), Das Weiberlexikon (1. Aufl. 1984), Köln 2006, 5. überarb. Auflage

 

Die Berge und das Meer, Gegensätze seit eh und je, aber auch Orte, wohin es die Menschen zog, wohin sie flüchteten um neue Existenzen zu begründen.

Florence Herve geht in ihren Büchern „ Frauen und das Meer“ und „ Frauen und Berge“ den Geschichten von Frauen nach, die dem Ruf der Berge , der Sehnsucht nach den Weiten des Meeres gefolgt sind. Dabei zeigt sich, dass Frauen oft eine ganz eigene und besondere Beziehung zur Natur, dem Meer  und den Bergen entwickelt haben

Zusammen mit der Fotografin Katharina Mayer besuchte sie Frauen in Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien und Schweden, für die das Meer Heimat und Arbeitsort zugleich ist. Ob Krabbenpulerin oder Reederin, Malerin oder Opernregisseurin, Ruderin oder Skipperin. Das Meer zieht sie alle an und fordert Respekt. Es erscheint dabei zugleich als fesselnder, mystischer aber auch als inspirierender Ort, der Kraft und Ruhe verleiht.

Auch bei den Frauen, die dem Reiz der Berge verfallen dort ihre Heimat gefunden haben, gelingt es Florence Herve die tiefe Verbundenheit dieser Frauen mit der Natur, der Welt der Berge zu vermitteln. Sie arbeiten als Gletscherforscherin, als Schäferin, als Hausdame eines Berghotels oder als Wirtin einer Berghütte. Sie huldigen ihnen als Malerin, Schriftstellerin und Musikerin. Sie leben aus dem Rucksack und erzählen von ihrer Geschichte als Widerstandskämpferin, Bergsteigerin und Extremskifahrerin.

So unterschiedlich diese Frauen auch sein mögen, so einzigartig sich ihre Lebenssituationen auch darstellen mögen, sie alle verbindet eins, die Suche nach dem Geheimnis der Freiheit und dem Absoluten